IGAI – The Play Dead/Alive #1

Schon die ersten paar Seiten zeigen das IGAI nichts für zarte Gemüter ist. Wir werden Zeuge wie Akira seine große Liebe Kurumi mit einer Schaufel niederstreckt. Gut so, diese wollte ihn nämlich fressen.

Eine Stunde zuvor war die Welt um die beiden Schüler noch in Ordnung. Der Schulalltag beherrschte den Tagesablauf, doch es sollte sich alles ändern. Es fängt mit einigen kleinen Auffälligkeiten an. Hier ein Biss unter Freunden, dort ein Gerangel auf dem Schulhof. Doch schnell machen Gerüchte die Runde das die Übergriffe von Schülern auf dem gesamten Schulgelände statt finden. Es bleibt auch nicht bei dem Gerangel, sondern ein Kampf um Leben und Tod entsteht. Ein Zombievirus greift um sich und der Überlebenskampf beginnt.

 

Interessanterweise werden die Gebissenen, sofern sie nicht tot sind, von Zeit zu Zeit wieder normal und der Zombievirus scheint verschwunden zu sein. Das Misstrauen unter den Schülern steigt jedoch stetig. Jeder könnte in dieser Situation ein Zombie sein und die Radikalisierung nimmt seinen Lauf.

 

IGAI The Play Dead/Alive ist zurecht erst ab 16 Jahren empfohlen. Jüngere Leser sollten einen Bogen um diese Mangaserie machen, es sei denn, sie schauen die aktuelle Staffel von The Walking Dead. Dann kann sie nichts mehr schockieren, aber das ist ein anderes Thema.

Einige Zeichnungen sind schonungslos brutal, aber das erwarte ich auch von einer Zombie-Story. Besonders in den Kämpfen wirken die Zeichnungen jedoch zu unübersichtlich und bremsen etwas den Lesefluss. Es ist nicht von Vorteil, wenn man ein zweites oder drittes Mal herüberschauen muss, um die Situation zu erfassen.

Ein weiterer Punkt hilft dieser Unübersichtlichkeit noch dazu. Es fliegen nicht nur Fäuste und Zombies durch die Klassenzimmer, sondern auch eine Vielzahl an japanischen Namen. Na klar, dass ist der Situation und der Panik der Teenager geschuldet, aber für den Lesefluss etwas hinderlich.

 

Alles in Allem ist IGAI (Japanisch für unerwartet/ überraschend) ein guter Einstieg gelungen. Auf den Leser warten noch ein paar Überraschungen und Geheimnisse, die in den weiteren Bänden geklärt werden wollen. Die Gestaltung der Cover der Mangaserie gefällt mir. Es zeigt dem Leser gleich, das es sich bei IGAI nicht um ein Kaffeekränzchen mit Oma handelt.

Aktuell wurde am 1.12.2016 Band Nr. 4 veröffentlicht. Ein Einstieg lohnt sich also noch.

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Alex

Alex

Vorstandsvorsitzender bei Kiek Mal e.V.
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Ja, ich bin eindeutig hängen geblieben 😉

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