The Homeland Directive (Zurückgeblättert)

Mit The Homeland Directive,

erreichte uns Anfang des Jahres 2013 ein wirklich packender Thriller im Comicformat. Das ist der Stoff aus dem gute Filme sind.

 

“Wer bereit ist, grundlegende Freiheiten aufzugeben, um kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”

– Benjamin Franklin

Mit diesem Satz im Ohr werden wir zu Beginn Zeuge einer geplanten Verschwörung auf höchster politischer Ebene in den USA. Viel erfährt der Leser noch nicht, aber das ändert sich schnell. Wenn die Homeland Security einen Mikrobiologen und Spezialisten für bakterielle Forschungen vom Nationalen Institut für Seuchenkontrolle ermordet und den Tod seiner Kollegin in die Schuhe schieben will, dann scheint was größeres dahinter zu stecken. Glücklicherweise schafft es Dr. Laura Regan (so der Name der Kollegin) unter zu tauchen. Mit der Hilfe von erfahrenen Special Agents, gelingt es Ihr den wahren Zweck hinter dem Mord an Ihrem Kollegen und der plötzlich auftretenden schweren Krankheit im ganzen Land aufzudecken.

 

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Quelle: the Homeland Directive, Zeichnung: Mike Huddleston

 

Der Kampf um Macht und politischen Einfluss im Land wird auf den Schultern der Zivilbevölkerung ausgetragen. Wie hoch ist der zumutbare Verlust an Menschenleben, nur um die eigene Macht zu sichern? Wer ist gut? Wer ist Böse? Der Feind meines Feindes ist mein Freund! Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Bündnisse!

 

Ups, jetzt drifte ich etwas ab.

Oder doch nicht?

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Quelle: the Homeland Directive, Zeichnung: Mike Huddleston

 

Nein, denn was liegt näher, als in einem Katz und Maus Spiel zwischen “Gut und Böse” noch eine dritte Partei mit viel Macht, Geld und Einfluss ins Boot zu holen?

 

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Quelle: the Homeland Directive, Zeichnung: Mike Huddleston

 

Robert Venditti und Mike Huddleston lieferten eine wirklich ausgereifte Geschichte in Text und Bild ab. Nicht nur für Anhänger von Verschwörungstheorien empfehlenswert, sondern auch für diejenigen, die einen guten Thriller mögen. Der Zeichenstil gefällt mir sehr gut. Oftmals sind die Personen nicht zu erkennen, was Raum für Interpretationen lässt. Die Storywendungen sind in dem Genre nicht überraschend, aber dennoch gut umgesetzt. Der einzige Wehrmutstropfen kommt direkt nach dem fesselnden Finale, welches grandios über mehrere Doppeseiten gezeichnet ist. Die Geschichte nach dem Showdown ebbt stark ab und das eigentliche Ende wirkt wie ein Aufguss aus alten Genre-typischen Filmen. Schade! Da wurde Potenzial verschenkt. Etwas mehr Mut und Risiko für ein packendes Ende wäre schön gewesen. Ich brauche nicht immer ein Happy End.

Ende …

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Quelle: the Homeland Directive

 

Bewertungstabelle - The Homeland Directive

Bewertungstabelle von Kiek-Mal e.V.

 

Fragen zur Bewertung? Hier gibt es Antworten!

Alex

Alex

Vorstandsvorsitzender bei Kiek Mal e.V.
Gründer
Erste Konsole: SNES
Lieblingsspiele: Zelda Reihe, FIFA 96!, AOE2, BF1942, MoH:AA, Lineage2, GTA Reihe, Mafia

Ja, ich bin eindeutig hängen geblieben 😉

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